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Business schätzt den Mehrwert höher ein als die IT-Abteilung

28. 4. 2021
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Die Euphorie ist etwas abgeklungen

Laut der Studie priorisieren CIOs die Einsatzbereiche für intelligente Technologien ähnlich wie im Vorjahr (2019). An der Spitze steht die Automatisierung von manuellen Arbeiten, die in ihren Augen auch am besten von Fachanwenderinnen und -anwendern bewertet wird. Am wenigsten eingesetzt und am schlechtesten bewertet werden Empfehlungssysteme für Kunden und Mitarbeitende, obwohl es derartige Lösungen schon lange gibt und sie relativ einfach umgesetzt werden können. Den Mehrwert der einzelnen Massnahmen für die Anwenderinnen und Anwender schätzen sie aber – wie im Vorjahr – ausnahmslos kritischer ein als ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Business. Deren anfängliche Euphorie ist inzwischen etwas abgeklungen und die Einschätzung des Erfolges mit intelligenten Technologien hat sich der immer noch positiven, aber kritischeren Bewertung der CIOs angenähert. Das ist eine gute Grundlage, um mit einer ähnlichen Erwartungshaltung zusammen erfolgreich Projekte umzusetzen. Zurzeit scheinen Fachabteilungen KI-Vorhaben aber häufig in Eigenregie durchzuführen, was eventuell dazu beiträgt, dass die Ergebnisse nicht ihren Vorstellungen entsprechen.

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Quelle: CapGemini

Ethische Standards und Transparenz sind wichtige Faktoren bei intelligenten Technologien

Je intensiver intelligente Technologien genutzt werden desto dringender wird auch die Auseinandersetzung mit ethischen Standards. Im vergangenen Jahr lehnten die Studienteilnehmenden staatliche oder externe Kontrolle in diesem Bereich überwiegend ab und bevorzugten Selbstverpflichtungen. Das hat sich inzwischen geändert: So ist die Zustimmung gegenüber der staatlichen Regulierung der Einsatzbereiche von KI zwar immer noch gering, aber etwas höher als im Vorjahr. Auch die externe Überprüfung der Massnahmen, die lernende Systeme vor Manipulation
schützen sollen, findet jetzt mehr Zustimmung. Gleichzeitig hat die Erarbeitung ethischer Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI im eigenen Unternehmen Zustimmung verloren.

In den letzten 12 Monaten ist möglicherweise klar geworden, dass intelligente Systeme keine gesellschaftliche Akzeptanz finden werden, wenn die Transparenz fehlt. Ausserdem stieg aufgrund einiger spektakulärer Cyberangriffe allgemein das Sicherheitsbewusstsein. Und zu guter Letzt sind eventuell auch Befürchtungen gewachsen, dass Konkurrenten, die weniger ethisch handeln als die eigene Organisation, wirtschaftliche Vorteile daraus ziehen könnten. In allen Fällen wären gesetzliche Vorgaben hilfreich, damit alle Akteure denselben Restriktionen unterliegen und gleichzeitig der Erklärungsbedarf gegenüber der Öffentlichkeit sinkt.

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Quelle: CapGemini

Die Sensibilität in Bezug auf Datensouveränität ist ebenfalls leicht gestiegen: In diesem Jahr befürworten mehr Studienteilnehmende, den Betrieb von KI-Systemen auf europäische oder unternehmenseigene Clouds zu begrenzen.

Quelle: www.capgemini.com/it-trends

Authoren der 2021 Studie: Dr.Sven L. Roth, Thomas Heimann

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