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IT ermöglicht Business trotz Kontaktbeschränkungen

13. 4. 2021
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Im März 2021 wurde die neue Ausgabe der CapGemini Studie veröffentlicht. Da die Umfrage zur Studie im Herbst 2020 durchgeführt wurde, finden sich in der Studie interessante Informationen über die Trends und Entwicklungen während aber auch nach der Corona-Pandemie.

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Zum Umfragezeitpunkt im September und Oktober 2020 waren die Konjunkturaussichten unsicher. Nach dem Corona bedingten Lockdown im März stieg der ifo-Geschäftsklima-Index zwar wieder kontinuierlich an und erreichte im Oktober fast dasselbe Niveau wie 12 Monate zuvor. Die Stimmung trübte sich jedoch angesichts erneut steigender Infektionszahlen in Deutschland und weltweit erstmals wieder ein.

Die Ergebnisse der CapGemini Umfrage basieren auf einer Befragung von 144 Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Deutschland (102), Österreich (36) und der Schweiz (6). Sie erzielen mehrheitlich einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro pro Jahr. Befragt wurden Personen, die auf Geschäfts-führungsebene beziehungsweise oberer Managementebene zu den strategischen IT-Aktivitäten ihres Unternehmens Auskunft geben konnten.

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Die Studie befasst sich mit folgenden Themenbereichen:

Technologieausgaben und Ziele

Laut der Studie hat die Corona-Pandemie relativ wenig Einfluss auf IT-Budgets. Ein grösserer Teil der Befragten (rund 27 Prozent) friert die IT-Budgets ein. Das sind gut 5 Prozentpunkte mehr als vor 12 Monaten. Demgegenüber liegt der Anteil derjenigen, die erhöhen, immerhin noch bei 48,4 Prozent, im Vorjahr waren es 63,1 Prozent.

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IT-Organisation und -Betrieb

  • Generationswechsel bei IT-Arbeitskräfte: Risiko oder Chance?

Mehr als jede vierte Firma oder Organisation will Wissen in Software-Lösungen integrieren, was aber die Modernisierung und die Digitalisierung von Prozessen voraussetzt. Insgesamt gesehen bietet der Generationswechsel also Risiko und Chance zugleich. In einigen Branchen stehen ohnehin Technologiewechsel an, die in dieser Situation mit weniger Entlassungen vollzogen werden können. Es gilt aber die Risiken abzufedern, indem das Know-how erfahrener Fachkräfte in Prozesse und Systeme integriert und stärker automatisiert wird. 

Dass bereits ein Umdenken in diese Richtung stattfindet, zeigt der Umgang mit der weiter steigenden Komplexität der IT-Landschaften. Anstatt immer mehr Personal einzustellen und Überstunden abzurufen, setzen CIOs zunehmend auf lernende Systeme und Algorithmen. Die Gegenmittel der Wahl sind aber nach wie vor Standardisierung und Auto-matisierung. Sie sind für IT-Verantwortliche der Schlüssel zu einem stabilen IT-Betrieb.

Intelligente Technologien – die Trends

Die Skalierung bereitet der Einsatzszenarien nach wie vor vielen Unternehmen Schwierigkeiten und gilt als die grösste Hürde auf dem Weg zum Erfolg. Da sich die Datenlage in vielen Organisationen aufgrund der zunehmenden Digitalisierung aber weiter verbessern wird und immer mehr KI-Services als Komplettpaket zugekauft werden können, ist es wahrscheinlich, dass sich intelligente Technologien auf die Dauer immer weiter verbreiten werden. Denn einer ihrer Vorteile ist, dass nicht das gesamte Unternehmen auf einen Schlag umgestellt werden muss, sondern dass iteratives Vorgehen, das sich am kurzfristigen Mehrwert orientiert, kein Hindernis darstellt.

Cloud und Daten

Mehr als zwei Drittel der Befragten betreiben eine Plattform und stufen sie in der Regel auch als strategische Komponente ihrer IT-Infrastruktur ein. Ausserdem werden Aufbau und Betrieb solcher Plattformen immer einfacher und die Akzeptanz und Verbreitung von Schnittstellen-Standards steigen. Das führt zu höherem Datenaustausch, der entlang der eigenen Zulieferkette in diesem Jahr enorm zugenommen hat. Unternehmen sollten weiter in den Aufbau der Plattformen und die Nutzung ihrer Daten investieren. Da die KI-Services von Cloud-Anbietern immer besser werden, können Unternehmen mit der entsprechenden Datenbasis intelligente Technologien immer leichter und in immer mehr Bereichen nutzen.

Technologietrends

  • Manche IT-Projekte sind in Reaktion auf veränderte Lage wegen der Pandemie gestoppt oder vorgezogen.
  • Oft wurden Tagesgeschäftstechnologien schnell implementiert (z.B. um Homeoffice Einsatz zu ermöglichen).

In diesem Jahr (2020) sank die durchschnittliche Bedeutung aller Technologien und Methoden bis auf wenige Ausnahmen: AI Ops, Infrastructure-as-Code, Production Safety und Production Security, Infrastructure for Artifical Intelligence sowie Robotic Process Automation. Ein Grund dafür könnte die Corona-Pandemie sein. Denn als Reaktion auf die veränderte Lage wurden IT-Projekte gestoppt, unterbrochen oder vorgezogen. Die im vergangenen Jahr geplante Implementierungsquote wurde in auffallend vielen Fällen nicht erreicht. Stattdessen haben CIOs schnell die Technologien implementiert, mit denen sie das Tagesgeschäft auch unter Pandemie-Bedingungen aufrechterhalten können. Dazu zählen die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen und die damit einhergehende Skalierung der Netzwerke und Server, die Automatisierung manueller Tätigkeiten mangels der im Büro anwesenden Mitarbeitenden, die Überbrückung von Systemgrenzen, um Prozesse durchgängig zu digitalisieren, sowie die Absicherung von Produktionsanlagen gegen Cyberangriffe.

 

Quelle: www.capgemini.com/it-trends

Authoren der 2021 Studie: Dr.Sven L. Roth, Thomas Heimann

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